Raphael

Meine Begegnung mit einem Engel Gottes.

Meine Freundin und ich sitzen gemütlich bei
einer Tasse Tee in meiner Wohnung, plötzlich höre ich in meinem Inneren
eine dunkle Stimme die zu mir spricht „sei vorsichtig, der Böse ist
nahe!“ Ich glaube mir entgleisten meine Gesichtszüge derartig, das Anja
mich anspricht „was ist los!“ Ich sage „ich höre eine Stimme die mit
mir spricht“ Ich muss wohl derartig blass geworden sein, das Anja sich
richtige Sorgen um mich macht, ich bin sehr aufgewühlt und erinnere
mich, dass ich diese Stimme, früher schon öfters gehört habe, auch als
ich den schweren Unfall mit meiner Stute Affra hatte, der mich beinahe
das Leben gekostet hat, damals, es ist jetzt 8 Jahre her, da schrie
diese Stimme förmlich in mir, reite nicht diesen Weg!“ Aber trotzköpfig
wie ich nun einmal bin, ignorierte ich natürlich diese Stimme und
galoppierte weiter, genau in den über diesen Weg gespannten Draht, mir
wurde mein Pferd nach Wild-West-Manier unter meinem Hintern weggezogen
und ich krachte mit dem Rücken voll vor einen dicken Baum, ich konnte
mich kaum bewegen, und der Schmerz trieb mir Tränen in die Augen, ich
schaffte es irgendwie in den Sattel zu kommen und zum Stall zu
gelangen, damals standen meine Pferde bei einer Schulkameradin auf dem
Hof, ich habe Affra noch abgesattelt und in ihre Box gebracht, das
Fohlen Traumwind, den Esel Danny und mein Shetty Pünktchen habe ich
noch von der Weide geholt und ebenfalls in ihre Boxen gebracht, dann
bin ich noch mit dem Auto nach Hause gefahren, dort musste ich mich auf
der Toilette übergeben, und bekam einen riesigen Schrecken, alles war
voller Blut, ich wurde von meinem Bruder Volker ins Krankenhaus
gefahren, dort wurde ich geröntgt und musste die Nacht auf der
Intensiv-Station verbringen, alle viertel Stunde wurde mein Blutdruck
gemessen, am nächsten Tag erfuhr ich dann was mit mir los war, ich
hatte einen Lendenwirbel angebrochen, das Steißbein zertrümmert und
eine meiner Nieren war stark gequetscht, deshalb das viele Blut. Ich
musste einige Zeit im Krankenhaus bleiben und hatte dort genug Zeit
nachzudenken, ich nahm mir fest vor, das nächste Mal auf jeden Fall auf
meine Innere-Stimme zu hören. Ich bin seit damals felsenfest davon
überzeugt, das diese Stimme mein Schutzengel ist, der mich bei Gefahr
warnt.
Und jetzt höre ich wieder diese Stimme in mir, ich bekomme es richtig
mit der Angst zu tun, und sage gedanklich „warum sollen wir vorsichtig
sein, was für ein Böser ist nahe.“ Die Stimme antwortet mir sofort,
„Er, der Gefallene ist nah, er ist sehr wütend!“ Ich merke wie Panik in
mir aufstieg, und sage Anja war mir die Stimme gesagt hat. Anja fragt
„Hast du ein Kreuz hier?“ ich antworte ihr „nur das, was ich umhabe,
sonst habe ich nichts.“ Anja hat auch ein silbernes Kreuz um, genau wie
ich, wir holen beide gleichzeitig die Kreuze unter unseren Pullis
hervor und mir wird sofort etwas wohler in meiner Haut. Ich konnte mir
damals diese Panik einfach nicht erklären, heute weiß ich, dass mein
Unterbewusstsein dafür verantwortlich war, aber damals hatte ich davon
noch überhaupt keine Ahnung. Ich zündete drei weiße Kerzen an und wir
beide warteten angespannt auf das was passieren würde. Auf einmal hörte
ich eine andere Stimme in mir „Hallo, ich bin Raphael!“ Ich sagte laut,
„der aus der Bibel?!“ Die Stimme antwortete „genau der bin ich!“
Ich verstehe überhaupt nichts mehr, jetzt kann ich mich also auch noch
mit einem Engel unterhalten. Die neue Stimme in mir sagte leicht
amüsiert „Wenn schon, dann Erzengel!“ Ich grinste zaghaft und blickte
Anja an, die hat natürlich keine Ahnung, was mit mir los ist, ich sage
zu ihr, „ Äh, ich unterhalte mich gerade mit einem Erzengel namens
Raphael!“ ich glaube ich habe so dämlich aus der Wäsche geguckt, das
Anja lachen musste. Mir ist so tierisch warm, und ich beginne richtig
zu schwitzen, dieses Engelwesen strahlt eine derartig enorme Energie
aus, das ich glaube ich müsse verbrennen. Anja will wissen was Raphael
zu mir sagte, ich zucke die Schultern, „nur das er Raphael heißt!“ Ich
sehe plötzlich ein Bild vor meinem inneren Auge, ein amüsiert
lächelnder junger Mann mit langen, blonden Haaren und blauen Augen
sieht mich an, er ist von einem extrem hellen Licht umgeben, ich denke
bei mir „und wo sind die Flügel!“ Raphael lacht, die brauche ich hier
wohl nicht, ich erscheine nur mit Flügeln, wenn es erforderlich ist.
Ich kann viele Gestalten annehmen.“ Ich sage Anja das was ich soeben
erfahren habe. Sie muss lachen, -„typisch für dich, so was zu fragen.“
Ich sage laut „ich hatte es doch nur gedacht. Und übrigens, sieht man
auf den Gemälden die Engel doch immer mit Flügeln.“ Anja: „diese Wesen
können doch in dir lesen wie in einem offenen Buch.“ Ich schluckte „oh
je, dann muss ich jetzt ja immerzu aufpassen, was ich denke. – Ach du
Schande!“
Anja lacht wieder, „ja, das wirst du wohl müssen.“ Raphael sagt uns
noch, das er gekommen ist um uns zu beschützen. Ich bin so perplex,
dass ich doch tatsächlich nicht so recht weiß wie ich mich verhalten
soll, man trifft ja schließlich nicht jeden Tag auf einen Engel,
pardon, Erzengel, der mit einem plaudern will!
An diesem Abend krame ich mir unsere alte Familienbibel aus meinem
Bücherschrank und beginne darin zu lesen, ich muss zu meiner Schande
gestehen, dass ich noch nicht allzu oft in diesem alten Buch gelesen
habe, ich tue mich etwas schwer mit den Geschichten die darin stehen,
aber jetzt bin ich neugierig geworden und nehme mir vor, diesen alten
Schinken mal zu lesen, zumindestens teilweise.
Ich las, und las und las, aber ich glaube, so richtig begriffen habe ich das nicht, was in dem Buch steht.

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Über britakara

nun ich habe seit meiner frühesten kindheit die gabe oder was auch immer man dazu sagen kann, fremde energien zu spüren, ich sah schon als kind dinge und wesen, die andere nicht wahrnehmen konnten...ich habe viele botschaften aus anderen ebenen erhalten und das zieht sich durch mein gesamtes leben hindurch... bei einem schweren unfall, war ich kurz auf der anderen ebene...das hat mein leben verändert...ich bin seitdem anders geworden...sehe das leben mit anderen augen... ich achte die gesamte schöpfung, egal, ob mensch, tier, pflanze, stein oder was auch immer... und ich liebe es zu fotografieren...ich bin oft mit der camera unterwegs... und ich bin überzeugt davon, dass es leben auf anderen planeten gibt, und die erde schon immer besuch von den fremden mit ihren sternenschiffen gehabt hat...
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